Aktuelles aus unserer Schule
Stenegge Landsgmend
An der «Stenegge Landsgmend» der Schule Steinegg wurde eifrig debattiert
Am Tag nach der offiziellen Appenzeller Landsgemeinde fand die «Stenegge» Landsgemeinde in der Mehrzweckhalle statt. Die beiden Landammänner Alex Rusch und Fabrice Kunfermann zogen stellvertretend für die gesamte Regierung zur traditionellen Marschmusik in die Turnhalle ein. Das Volk wurde durch die 5. und 6. Klasse vertreten und die 1. bis 4. Klässler durften als Zuschauer ausserhalb des Rings ihre Plätze einnehmen. Als Ehrengäste waren Landammann Roland Inauen, Schulleiterin Ulli Schönenberger, Pirmin Baumann und Flurin Kunfermann als Vertreter des Schulrates sowie Katja Hongler von der Presse eingeladen. Landammann Alex Rusch eröffneten die Landsgemeinde standartgemäss mit den Worten: Hochgeachteter Herr Landammann, Hochgeachtete Damen und Herren, Getreue, liebe Mitlandleute und Eidgenossen.
Alle drei Geschäfte abgelehnt
Bei den drei Sachgeschäften ging es um die Abschaffung der Noten, einen neuen Sessellift auf den Schäfler und eine obligatorische Veloprüfung. Der "grosse Stuhl" wurde rege benutzt für Wortmeldungen aus dem Volk. Schlussendlich wurden alle drei Geschäfte abgelehnt, wobei die letzte Vorlage "Einführung einer obligatorischen Veloprüfung" äusserst knapp mit 13 zu 12 Stimmen verworfen wurde.
Lob vom «echten» Landammann
Nach Schliessung dieser angeregten und spannenden Steinegger Landsgemeinde melde sich der echte, regierende Landammann Roland Inauen zu Wort: «Ich bin beeindruckt von den zahlreichen Wortmeldungen zu den einzelnen Geschäften». Er lobte die Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement und ihren Mut nach vorne zu treten und ihre Meinung zu äussern. «Die Debatte ist das Salz in der Suppe», sagte er. Er wandte sich zu seinen «Amtskollegen» und meinte schmunzelnd, dass die Verwerfung aller drei Geschäfte wohl ein herber Schlag für die Regierung sei, aber so sei es eben in der Demokratie: «Letztendlich entscheidet das Volk.»